Home

 Holzwissen
   Der Baum
   Nadelholz
   Laubholz
   Exoten
   Gefahren für das Holz

 Praxistipps
   Konstruktiver Holzschutz
   Grundregeln
   Holz richtig behandeln
   Vorbehandeltes Holz
   Deckender Anstrich
   Entgrauen und Ölen

 Praxisfragen

 Holzlexikon

 Produktprogramm
   Garten
   Aussen


  Einleitung

A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
A
Abfallschlüssel
Nummernschlüssel (AVV-Code), der die Entsorgung einer Substanz oder Zubereitung festlegt (Verordnung über das Europäische Abfallverzeichnis).

Abbeizen
Entfernen alter Farbschichten mit chemischen Mitteln.

zum Anfang
B
Beize
Mit Beize wird unbehandeltes Holz gefärbt. Bei der Verarbeitung unbedingt Schutzhandschuhe tragen, damit die Haut nicht verfärbt wird. Beize zieht vollständig ins Holz ein und ist nicht filmbildend. Zum besseren Oberflächenschutz empfiehlt es sich, gebeizte Oberflächen mit einem Klarlack zu versiegeln. Anwendung nur auf Hölzern im Wohnbereich.

Biologische Abbaubarkeit
Abbau von gelösten organischen Substanzen durch Bakterien.

Biozide
Chemische Wirkstoffe, die das Holz vor Pilzbefall schützen oder einen tierischen Befall bekämpfen. Verarbeitungshinweise bei Holzschutzmitteln unbedingt beachten.

Bläue
Holzverfärbender Pilz, der eine Blaufärbung des Holzes bewirkt. Befällt hauptsächlich Nadelholz und entwickelt sich bereits bei 20 Prozent Holzfeuchtigkeit. Tritt in zwei Varianten auf: Anstrichbläue (Besiedlung des Anstrichfilms), Holzbläue (Wachstum im Holz), nicht holzschädigend.

Blauer Engel
Der "Blaue Engel" ist das Zeichen, das besonders umweltfreundliche Produkte auszeichnet. Beim Vergabeverfahren des Blauen Engels wirken drei Institutionen mit: die Jury Umweltzeichen, das Umweltbundesamt und das RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V., deren Aufgaben klar definiert und verteilt sind.

Blockfestigkeit
Eigenschaft, die ein Maß für die geringe Verklebungsneigung von Anstrichfilmen miteinander charakterisiert. Als blockfest bezeichnet man so weit ausgetrocknete Anstriche, dass sie nicht mehr miteinander verkleben, selbst wenn sie fest aufeinander gepresst werden. Wichtig vor allem für Fenster- und Türanstrichmittel.

zum Anfang
C
Carnaubawachs
Carnaubawachs ist ein pflanzliches Hartwachs und wesentlich härter als Bienenwachs. Wird aus den Blättern des südamerikanischen Carnaubastrauchs gewonnen.

Consolan
Qualitäts-Marke von AkzoNobel für deckende Anstriche im Außenbereich mit dem Consolan Wetterschutz-System und für Holzbehandlung im Innenbereich mit Consolan Wohnen mit Holz.

zum Anfang
D
Dickschicht-Lasur
Auf der Holzoberfläche bilden Dickschicht-Lasuren einen gleichmäßigen, geschlossenen Film (deshalb filmbildend), ähnlich einem Lackfilm. Sie werden bevorzugt auf maßhaltigen Bauteilen und Konstruktionen wie Fenster und Türen eingesetzt.

Dünnschicht-Lasur
Dünnschicht-Lasuren bilden einen offenporigen Anstrich auf dem Holz, der die Holzstruktur besonders betont. Sie sind nur schwach filmbildend und eignen sich für die Bearbeitung von nicht-maßhaltigen Bauteilen wie Zäunen, Pergolen oder Verkleidungen. Dünnschicht-Lasuren blättern nicht ab, und das Holz kann nach einer Reinigung ohne größeren Aufwand nachbehandelt werden.

zum Anfang
F
Fäulnis
Ein Pilz, der die Zellen des Holzes unwiederbringlich zerstört (zum Beispiel Echter Hausschwamm, Blättlinge, Porlinge).

Filmkonservierer
Wirkstoffe in Anstrichmitteln, die einem Befall des Anstrichfilms mit schädigenden Mikroorganismen entgegenwirken.

Fungizide
Wirkstoffe, die Pilzbefall vorbeugen.

Furnierholz
0,5 bis 3 mm dicke Deckblätter, aus hochwertigem Holz, die auf Tischlerplatten oder Spanplatten geleimt werden und somit eine (dünne) Echtholzoberfläche auf Möbeln darstellen. Optisch sind sehr schöne gleichmäßige und symmetrische Effekte erzielbar. Die Oberfläche kann wie Massivholz behandelt werden (Ausnahme: Reparaturen).

zum Anfang
G
Grundierung
Grundierungen dringen ins Holz ein und transportieren die Wirkstoffe ins Holz. Zudem verringern sie die Saugfähigkeit des Holzes und bilden ein stabiles Fundament für Folgeanstriche.

zum Anfang
H
Hartholz
Hartholz ist sehr robust, witterungsbeständig, relativ pflegeleicht und resistent gegen holzzerstörende Organismen. Es gibt sowohl einheimische Harthölzer (zum Beispiel Eiche, Rotbuche, Ulme, Ahorn, Nussbaum, Robinie, Lärche) als auch exotische Harthölzer (zum Beispiel Teak, Meranti, Bangkirai).

Hausschwamm
Holzzerstörende Pilzart. Das weiße, watteartige Pilzgeflecht (Mycel) wächst auf der Oberfläche und im Holzinneren. Charakteristisch sind die grauen, im trockenen Zustand brüchigen Stränge (bis zu 1 cm dick). Bei fortgeschrittenem Befall werden rotbraune, weißgerandete, fladenartige Fruchtkörper bis zu einem Durchmesser von 1 m gebildet. Gelegentlich können gelb gefärbte Zonen auftreten. Der Hausschwamm ist vorwiegend auf Nadelholz zu finden. Er benötigt eine Holzfeuchtigkeit von etwa 20 bis 30 Prozent. Holzfreie Strecken werden über- oder durchwachsen (Mörtelfugen). Er kann in seinen Strängen Wasser leiten und daher auch auf trockenes Holz übergreifen.

Hirnholzflächen
Bezeichnung für Holzschnittkanten quer zur Holzfaser.

Holzfarbe
Eine Holzfarbe bedeckt das Holz mit einem satten, deckenden Anstrich, wobei hier der gewählte Farbton sehr schön zur Geltung kommt.

Holzfeuchte
Auch getrocknetes Holz enthält einen Restanteil Wasser. Dieses im Holz enthaltene Wasser wird im Verhältnis zum Gewicht des trockenen Holzes in Gewichtsprozent angegeben. Mit speziellen Geräten kann die Holzfeuchte über zwei stromführende Elektroden gemessen werden.

Holzpflege- und -veredelungsmittel
Produkte ohne Wirkstoffe gegen Holzschädlinge, die die Holzoberfläche vor Schmutz, Staub oder Flecken schützen sowie als Pflegemittel eingesetzt werden oder zur dekorativen Farbgebung dienen.

Holzschutz-Lasuren
Produkte, meist farbig pigmentiert, die einen Schutz vor Wettereinflüssen bieten und die Holzmaserung sichtbar erscheinen lassen.

Holzschutzmittel
Produkte zur Verhinderung oder zur Bekämpfung eines Befalls durch holzzerstörende Organismen oder die Holzqualität beeinträchtigende Organismen.

zum Anfang
I
Imprägnierung
Tränkung des Holzes mit Wirkstoffen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber holzzerstörenden und die Holzqualität beeinträchtigenden Organismen zu verbessern.

Insektizide
Wirkstoffe gegen Insektenbefall.

zum Anfang
K
Kernholz
Unter Kernholz versteht man Holz aus der inneren Zone des Baums, das eine höhere Festigkeit hat als Splintholz (äußere Zone).

Kesseldruckverfahren
Industrielles Verfahren, bei dem das Holz in einem Kessel unter Druck mit Holzschutzmittel durchtränkt wird.

Konstruktiver Holzschutz
Holzbauweise, die auf dem Holz stehendes Wasser verhindert und das Wasser ableitet.

zum Anfang
L
Lacke
Produkte, die nach dem Trocknen einen geschlossenen Film bilden. Meist pigmentiert und deckend. Auch als Klarlack im Handel.

Lasur
Anstrichstoffe, die die Holzmaserung durchscheinen lassen und dem Holz ein natürliches Aussehen verleihen. Unterschieden werden wasserbasierte und lösemittelhaltige Lasuren. Siehe auch Dünnschicht- und Dickschicht-Lasuren.

Lösemittel
In Lösemitteln können z. B. Harze und andere Bindemittel gelöst werden, ohne diese chemisch zu verändern. Wasser, Alkohol und natürliche oder synthetische organische Verbindungen finden hierfür Verwendung. Lösemittel entweichen beim Trocknen des Anstrichs.

zum Anfang
M
Massivholz
Möbel aus massivem Holz (das heißt kein Furnier, kein Mischmaterial) sind sehr pflegeleicht. Reparaturen lassen sich leicht ausführen.

Mittelschicht-Lasur
Sie verbindet die Vorteile von Dünn- und Dickschichtlasuren, dringt tief in das Holz ein und bildet zugleich einen geschlossenen Schutzfilm auf der Oberfläche. Mittelschichtlasuren sind sowohl für maßhaltige als auch für nicht maßhaltige Bauteile der ideale Anstrich.

zum Anfang
O
Öle
Öle dringen tief ins Holz ein und bilden keine Schicht auf dem Holz. Zur Anwendung im Innenbereich, aber auch für Möbel aus Hartholz (zum Beispiel Teak) im Außenbereich empfohlen, die dadurch Schutz und Pflege erhalten.

zum Anfang
P
Patina
Altersschimmer, der antike Möbel besonders edel erscheinen lässt. Nur noch die harten Holzteile sind übrig. Wird oftmals künstlich erzeugt durch Ablaugen / Abbürsten, um Möbel wertvoller erscheinen zu lassen. Alle Harthölzer wie zum Beispiel Teakholz in Freibewitterung entwickeln eine leicht gräuliche Patina und lassen sich durch spezielle Holz-Reiniger und Öle wieder auffrischen.

Pigmente
Pigmente sind feste, feine Teilchen, die für die Farbgebung in Lacken und Lasuren eingesetzt werden. Im Außenbereich dienen sie außerdem als UV-Schutz.

Pilze
Organismen, die sich durch Sporen vermehren und auf organische Nahrung, zum Beispiel Holz, angewiesen sind.

Pro Verde
Qualitäts-Marke von AkzoNobel für Produkte für den besonders umweltschonenden Schutz von Holz im Innen- und Außenbereich.

zum Anfang
R
R-Sätze
siehe Sicherheitshinweise.

RAL-Gütezeichen
Das RAL-Gütezeichen bestätigt, dass die freiwillig geprüften Holzschutzmittel die Gewähr dafür bieten, dass sie bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Anwendung hinreichend wirksam sind und keine unannehmbaren Wirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt haben.

Reinigung der Pinsel
Wenn lösemittelhaltige Produkte verarbeitet wurden, Pinsel mit Terpentinersatz oder Pinselreiniger reinigen. Für lösemittelarme/wasserbasierte Produkte genügt das Säubern der Pinsel mit warmem Wasser und Seife. Reinigungsreste müssen ordnungsgemäß entsorgt werden.

zum Anfang
S
Sicherheitshinweise
Man unterscheidet R(Risiko)-Sätze und S(Sicherheit)-Sätze. Materialen, die Risikopotenzial zeigen, sind mit so genannten R-Sätzen gekennzeichnet (zum Beispiel R66 - "Wiederholter Kontakt kann zu rissiger und spröder Haut führen"). Diesen R-Sätzen sind entsprechende S-Sätze zugeordnet, die Hinweise zum sicheren Umgang geben (zum Beispiel bei R66 u. a. die Sätze S2 - "Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen" und S24/25 - "Berührung mit Haut und Augen vermeiden").

Splintholz
Unter Splintholz versteht man die Holzschicht über dem Kernholz. Es handelt sich um junges Holz, das weniger dauerhaft ist als das Kernholz.

zum Anfang
U
UV-Schutz
Holz im Außenbereich muss vor den UV-Strahlen der Sonne geschützt werden. UV-Strahlung zerstört das Lignin (den Klebstoff im Holz) und lässt es somit brüchig werden. Farb- Pigmente oder spezielle UV-Schutzmittel in Anstrichen schützen das Holz vor UV-Strahlen. Farblose Außenanstriche sollten deshalb mit Produkten durchgeführt werden, die mit einem speziellen UV-Schutz ausgerüstet sind.

zum Anfang
V
Vergrauung
Starke Sonneneinstrahlung auf ungeschütztes Holz zerstört den Holzbestandteil Lignin. Holz im Freien erhält durch Auswaschen des zerstörten Lignins eine reliefartige, verwitterte, graue Oberfläche. In diesem Zustand ist Holz nicht mehr vor dem Eindringen von Wasser geschützt und begünstigt das Ansiedeln holzzerstörender Pilze. Ausnahme: exotische Hölzer und Harthölzer.

zum Anfang
W
Wachs
Für staubdichte, offenporige Oberflächen. Macht Holz geschmeidig und beugt Rissen vor. Nutzt sich allerdings leicht ab und ist nicht härtend. Wachs lässt sich nicht mit wasserbasierten Mitteln überarbeiten. Nur zur Anwendung im Innenbereich geeignet.

Wassergefährdungsklasse
Substanzen und Zubereitungen werden auf ihre Eigenschaften, das Wasser nachhaltig zu ändern, überprüft und in Klassen eingeteilt.

Weichhölzer
Einheimische Weichhölzer: Erle, Fichte, Tanne, Kiefer, Weide, Linde

zum Anfang
X
Xyladecor
Bewährte Qualitäts-Marke von AkzoNobel für Holzschutz und -pflege. Umfasst Produkte für die Bereiche Außen, Garten und Innen.

zum Anfang


Diese Seite wird präsentiert von:

Datenschutz | Impressum | Kontakt | Weitere Akzo Nobel-Sites